Was ist Amateurfunk und wer Funkamateur?

Amateurfunk ist ein internationaler, öffentlicher Funkdienst. Ein Hobby für jung und alt, welches Gleichgesinnte miteinander verbindet. Kein Hobby ist vielfältiger und spartenreicher. Funkamateure sind in aller Regel Menschen mit hoher Technikbegeisterung. Doch fassen wir einmal alles Wesentliche zusammen:

  • Weltweit gibt es mehr als 2 Millionen Teilnehmer an diesem Funkdienst.
  • Davon rund 80.000 Funkamateure in Deutschland.
  • Keinem anderen Funkdienst ist es von behördlicher Seite gestattet, sich Funkgeräte und Antennen selbst zu bauen. Oder weiterzuentwickeln.
  • Weiterbildung spielt eine große Rolle im Amateurfunk. Sie unterstützt auch oft die berufliche Weiterentwicklung von Funkamateuren.
  • Völkerverständigung ist als ideeles Ziel im Amateurfunk zu werten.
  • Mit dem CB-Funk sollte der Amateurfunk nicht verwechselt werden. Der CB-Funk nutzt nur industriell gefertigte Funkgeräte, die natürlich auch zugelassen sind.
  • Es gibt verschiedenste Funk-Wettbewerbe (Conteste), sowohl national als auch international.

Ferner können Diplome und Awards  von Amateurfunk-Verbänden und Einzelpersonen erworben werden. Michael, DH8BM hat eine umfangreiche Internetseite (www.amateurfunkdiplome.de ↗) herausgegeben. Schließlich kann man noch Bestätigungskarten (sogenannte QSL-Karten) mit anderen Funkamateuren austauschen.

Amateurfunk und Telegrafie

Die Funktechnik nutzt Radiowellen. Wie die drahtlose Telegrafie, die Morsezeichen verwendet. Zirka 50 Prozent der aktiven Funkamateure nutzen diese Betriebsart (als CW abgekürzt) immer noch für ihre Fernverbindungen (DX-Verkehr). Grund hierfür ist die notwendige geringe Bandbreite, die ein entsprechender Empfänger vorhalten muss. CW-Filter gehören zur Standardausrüstung für die drahtlose Telegrafie. In anderen Funk-Bereichen ist die Telegrafie längst durch Funkfernschreiben (RTTY) und Sprechfunk abgelöst worden.

Hannes Grobe (talk) – own work, Schulhistorische Sammlung Bremerhaven (Quelle: Wikipedia)

Solange es Morsetasten gibt, lässt sich diese digitale Betriebsart (interner Link) auch nicht vertreiben. Wenngleich zunehmend Computer dafür genutzt werden. Und andere digitale Betriebsarten hinzu gekommen sind. Beispielsweise PSK31 oder Funk-Fernschreiben (RTTY).

Die Entdeckung der elektromagnetischen Wellen ging auf den deutschen Physiker Heinrich Hertz zurück. Somit gehört Hertz neben dem Italiener Guglielmo Marconi zu den Pionieren der Funktechnik. Früher gehörten viele Funkamateure mit ihren Versuchen und Experimenten dazu.

Zum zuhören (SWL oder Kurzwellenhörer) bedarf es keinerlei speziellen Zugangsbedingungen. Wer jedoch aktiven Sendebetrieb machen möchte, braucht ein entsprechendes Amateurfunkzeugnis sowie eine Fachprüfung. Hier in Deutschland bei der Bundesnetzagentur (BNetzA ↗). Früher war die Bundespost zuständig. Gesetzesgrundlage ist das Amateurfunkgesetz, welches seit 1949 existiert.

Zeitgemäße Kommunikation: Das Amateurfunk-Magazin auf einem Smartphone (Foto: Wilfried J. Klein)

Amateurfunk über geostationäre Satelliten

Seit Ende 2018 ist der erste geostationäre Amateurfunk-Satellit Es’hail-2 im Orbit. Als Oscar 100 lässt er sich auch von Funkamateuren nutzen. Für den Amateurfunk verfügt er über zwei Transponder. Der Narrowband-Transponder ist auf 2,4 GHz erreichbar. Digital-ATV (Amateurfernsehen) auf 10.491 GHz. Das Projekt kam durch eine intensive Zusammenarbeit der AMSAT ↗ mit dem arabischen Land/Staat Katar zustande.

Nahezu weltweiten Funkverkehr gestatten geostationäre Satelliten mit kleinen Sendeleistungen. Qatar-Oscar 100 bietet ein großartiges Experimentier-Umfeld. Mit unterschiedlichsten Konfigurationen gehen nun die Funkamateure an die Kommunikation über den künstlichen Erdtrabanten. Sowohl vorhandene analoge Funkgeräte kommen bei den Konfigurationen zum Einsatz als auch digitale Komponenten. Die analogen Funkgeräte fungieren als Steuersender (VFO) für den Satellitenfunk-Betrieb. Transverter erweitern den Funktionsumfang.

Zu den verwendeten digitalen Komponenten gehört vor allem der Adalm Pluto von Analog Devices ↗.  Er lässt sich von der SDR-Console von Simon Brown steuern. Die Software ↗ ist als Freeware verfügbar.

adalm-pluto
Der ADALM Pluto mit Transceiver (Foto: Analog Devices)

Funkamateure nutzen auch niedrig fliegende Satelliten

Geostationäre Satelliten befinden sich in zirka 36.000 Kilometer Höhe in der Nähe des Äquators über der Erde. Und steht rund um die Uhr zur Verfügung. Im Gegensatz zu niedrig fliegenden Satelliten  (LEO ↗, Low Earth Orbit) weisen sie eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit und Übertragungsqualität auf. LEOs haben auch eine geringere Verweildauer in ihrer Umlaufbahn. Übrigens lassen sich auch LEOs für die drahtlose Kommunikation von Funkamateuren nutzen.

Arrowantenne
Rene Lutz (HB9NBG) mit Handfunkgerät und einer Arrowantenne für die Satellitenkommunikation

Doch wer funkt heute noch, anstatt ein persönliches Gespräch zu führen? Oder zu telefonieren. Funkamateure hingegen verwenden gerne die drahtlose Kommunikation. Mit anderen Worten, sie nutzen die Kurz- und Ultrakurzwellen als Gesprächsmedium. Und dies trotz zur Verfügung stehender Smartphones und Internet. Als Funkamateure charakterisiert man Menschen, die sich lediglich aus privatem Interesse und persönlichen Beweggründen mit dem Amateurfunk befassen. Und nicht, weil sie politische oder wirtschaftliche Ziele mit dem Hobby verfolgen.

Wie wichtig eine Entschleunigung des öffentlichen Lebens für viele Menschen erachtet wird, zeigen auch Initiativen von Funkamateuren wie etwa das Sonder-Rufzeichen E7STAYHOME oder YO19STAYHOME.

Ist Amateurfunk mehr als ein Zeitvertreib?

Ja, denn hier wird keine kostbare Zeit verplempert oder totgeschlagen. Sondern experimentiert und geforscht. Ferner Wissen angeeignet und verbessert. Funkamateure sind größtenteils sehr technik-affin und kommunikationsfreudig. Für den Funkamateur gibt es keinen spannenderen Zeitvertreib, als dieses vielschichtige Hobby auszuüben. Und keine sinnvollere Freizeit-Beschäftigung. Viele verstehen nicht, wie Menschen nächtelang gebannt vor ihren Funkgeräten sitzen. Aber sind sie deshalb Stubenhocker? Nein, Funkamateure kombinieren ihr Hobby auch mit sportlichen Events, etwa Fuchsjagden (Amateurfunkpeilen ↗). Bei den Fuchsjagden werden kleine Sender (in diesem Zusammenhang Füchse genannt) in freiem Gelände gesucht und aufgespürt.

Amateurfunk
Amateurfunkpeilen (Foto: wikipedia)

Funkamateure kommunizieren mit Gleichgesinnten, die sie in der Regel nicht einmal persönlich kennen. Oder Menschen, die sie kennenlernen möchten.

Amateurfunk
Schon einmal gefunkt? Mit einem Ausbildungs-Rufzeichen? Erfahrener Funkamateur erklärt einem jungen Mädchen, wie es funktioniert. (Foto: wjk)

Dennoch entwickeln sich auch richtige Freundschaften. Ländergrenzen spielen keine Rolle dabei. Erklärtes Ziel ist die Völkerverständigung. Darüber hinaus kennen und beherzigen Funkamateure einen eigenen Ehrenkodex. Er wird als “Ham Sprit ↗“ bezeichnet.

Wie wird man Funkamateur?

Keine Frage – am einfachsten lernt man es in der Gemeinschaft. So verwundert es nicht, dass viele Ortsverbände der einschlägigen Amateurfunk-Vereine Schulungs-Kurse anbieten. Durch die Corona-Pandemie sind Kurse mit persönlicher Anwesenheit etwas in den Hintergrund geraten. Und Onlinekurse im Internet haben ihnen den Rang abgelaufen. Onlinekurse lassen sich hervorragend skalieren und mit anderen Lernmethoden kombinieren. Hier soll exemplarisch der persönliche HAM RADIO TRAINER ↗ angeführt werden.

Darüber hinaus kann man auch zu einem Buch greifen. Oder einen Fernlehrgang buchen.

Amateurfunk – mehr als ein Zeitvertreib

Funkamateure nehmen aus persönlichem Interesse am internationalen Funkverkehr teil. Für viele eine Leidenschaft. Besonders dann, wenn sie vom “Hf-Bazillus“ infiziert sind. Oder dann, wenn sie mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst an Board der internationalen Raumstation (ISS) funken können.

Im Gegensatz zu kommerziellen Funkdiensten genießen Funkamateure das Privileg, ihre Geräte und Antennen selbst bauen zu dürfen. Denn nicht jeder will als “Steckdosen-Amateur“ gelten. Gleichermaßen lassen sich auch gekaufte Geräte verbessern / modifizieren.

CQ – allgemeiner Anruf

Anders ausgedrückt: Wer hört mich. Funkamateure suchen einen Gesprächs-Partner. Der sich mit ihnen unterhalten möchte. Über Technik in den meisten Fällen. Und wenn sich die Gesprächs-Partner kennen, natürlich auch über Privates.

Der Begriff CQ stammt aus Zeiten, in denen nur die Telegrafie (Morsen) genutzt wurde.

Amateurfunk hält jung und geistig fit

Claus, DL3MC (silent key) aus Salzgitter funkte seit 1949 und war fast jeden Tag mit der sogenannten Monte Carlo Runde auf 3624 kHz zu hören. Er verstarb am 1. April 2019, einen Tag nach seinem 90sten Geburtstag.

Morgens von 9.00 bis 10.30 Uhr und in den Abendstunden von 17.00 bis 18.00 Uhr. Natürlich erst nach seinem aktiven Berufsleben.

Amateurfunk
Claus, DL3MC an seiner Station (Foto: privat)

Amateurfunk ist ein familienfreundliches Hobby

Selbst wenn es zunächst nur einen Funkamateur in der Familie gibt, greift der Hochfrequenz-Bazillus meist um sich. Er infiziert dann auch andere Familien-Mitglieder. Mitgliedersuchende Amateurfunk-Verbände fördern dies durch entsprechende Familien-Diplome und Jugendarbeit ↗.

Amateurfunk in der Familie
nachahmenswertes Beispiel: XYL steckt Ihren Mann und Sohn an (Foto: QSL-Karte von DF4UM)

Amateurfunk und Lachse angeln

Neben dem Amateurfunk hat Karl-Heinz (DC9ZG) aus Karben in der Wetterau eine weitere Leidenschaft. Jedes Jahr steigen Lachse vom Meer in den Fluss auf, indem sie geboren wurden, um dort zu laichen.Dies ist die Zeit für Karl-Heinz zum Angeln von Lachsen mit der Fliege. Dass ausgerechnet beim Lachsangeln in Mitten eines großen Flusses in Schweden in ihm Gedanken reifen, die fortan auch unser Arbeitsleben beeinflussen, das beschreibt DC9ZG in seinem Beitrag „Flow – der Schlüssel zu mehr Leistungskraft ↗“.

Amateurfunk
DC9ZG mit “seinem“ Lachs (Foto: privat)

Amateurfunk in der Schule

Der Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule (AATIS ↗ e.V.) kümmert sich aktiv um die Multiplikatoren in schulischen Bereichen. Nämlich Lehrer und Ausbilder. So nimmt auch die Lehrerfortbildung einen großen Raum ein.

Amateurfunk – zugewiesene Frequenzen (Bänder)

Alle vier Jahre tagt die internationale Wellenkonferenz. Sie weist den Funkdiensten ihre Frequenzen zu. Der bandbreitenhungrige Mobilfunk ist sicher öfters auf der Agenda als der Amateurfunk.

Auf der letzten Konferenz im Jahre 2015 wurden ein paar Frequenzen im 60m-Band (5351,5 – 5366,5 kHz) für die Kurzwellen-Amateure freigegeben.

Amateurfunk - UKW-Funkgerät
Durch die Miniaturisierung sind kleinere leistungsfähigere Funkgeräte entstanden, wie hier ein Beispiel aus dem Amateurfunkzentrum des DARC e.V. in Baunatal. (Foto: Wilfried J. Klein)

Für lokalen Funkverkehr eignen sich besonders die freigegebenen Ultrakurzwellen (UKW). Relaisstationen (Umsetzer) auf hohen Standorten erhöhen die Reichweite kleiner Funkgeräte deutlich. Auch der mobile Funkbetrieb profitiert davon. Doch UKW kann noch mehr. Davon zeugen Amateurfunk-Satelliten sowie Amateurfunk-Fernsehen. Spezialisten unter den UKW-Amateuren nutzen sogar den Mond als Reflektor bei den sogenannten Erde-Mond-Erde Verbindungen. K5SO ↗, Joe in Espanola Newmexico, nutzt einen Spiegel mit einem Durchmesser von 8,6 m für EME.

Amateurfunk - EME
Der amerkanische Funkamateur K5SO nutzt einen 8,6m-Spiegel für EME (Quelle: K5SO)

Im Deutschland-Funkverkehr kommt überwiegend das 80m-Band (3,5 bis 3,8 MHz) zum Einsatz. Das 40m-Band (7,0 bis 7,2 MHz) gilt als favorisierte Wellenlänge für den Europa-Verkehr. Weltumspannender Funkbetrieb ist auf Kurzwelle möglich. Für Weitverbindungen (DX) eignet sich vor allem das 20m-Band (14,0 bis 14,350 MHz).

Wo ist der Oscar-100 zu empfangen

Nebenstehendes Foto zeigt das Gebiet der Erde, was durch den Satelliten abgedeckt wird.

Kommunikation im Amateurfunk – auch in Krisensituationen

Früher war die Telegrafie (Morsen) die einzige Betriebsart. Heute ist der Sprechfunk (Telefonie) mit Einseitenband-Modulation (SSB) Standard. Neben SSB kann auch FM (Frequenzmodulation) auf den Ultrakurzwellen genutzt werden. Amplitudenmodulation (AM) hat faktisch keine Bedeutung mehr.
Fernfernschreiben, Bildübertragung (SSTV) und digitale Betriebsarten ↗ (Digimodes) runden die Kommunikation ab.

Amateurfunk - Notfunk
Notfallkoffer für Krisensituationen konzipiert und gebaut (Foto: Wilfried J. Klein)

Mit transportablen Funkgeräten und Antennen lassen sich schnell Notfunknetze ↗ errichten, wenn öffentliche Fermeldenetze ausfallen. So leisten Funkamateure Hilfe in Krisensituationen.

Deutsches Museum München

Niemanden verwundert es, das sich im Deutschen Museum in München eine Amateurfunkstation befindet. Angesichts von soviel Technik. Die Station hat das Rufzeichen DL0DM und ist sehr häufig Anziehungspunkt für Besucher.

Verdrängen Handy und Internet den Amateurfunk?

Nein, ganz im Gegenteil. Das Internet erweitert Hobby um neue Möglichkeiten. Beispielsweise bietet die Software remotehams ↗ den Remotebetrieb über eine eigene oder andere Amateurfunkstation. Ein Smartphone lässt sich in den Remotebetrieb einbinden. Davon profitieren auch Funkamateure, die keine eigenen Antennen aufbauen dürfen. Alternativen zum Remotebetrieb bieten Echolink ↗ und die D-STAR-Technologie ↗.

In der Zwischenzeit sind erste Geräte auf den Markt gekommen, die Smartphone und 2m- oder 70cm-Transceiver (Sendeempfänger) kombinieren. Diese sind zunächst für den amerikanischen Markt verfügbar.

Kurzwellenhörern (SWLs) bietet das Internet die Möglichkeit, in den Amateurfunk “hinein zu schnuppern ↗“. Ohne einen eigenen Kurzwellen-Empfänger zu besitzen.

Software definiert Amateurfunk-Technik neu

Früher war die Amateurfunk-Technik ausschließlich Hardware-basiert. Es kamen Röhren, Transistoren und integrierte Schaltkreise zum Einsatz.
Unter “Software Defined Radio“ werden heutzutage Konzepte für Amateurfunk-Technik verstanden, die zumindest teilweise durch Computerprogramme realisiert werden. Von wegen schnell ein paar Progrämmchen schreiben? Solche Aussagen machen Laien, die sich nicht mit der Materie auskennen.
Hunderte oder sogar tausende von Stunden sind für ausgefeilte Software-Lösungen notwendig.

Zu diesen ausgefeilten Lösungen gehört openHPSDR, welches bereits in vielen Shacks (Funkbuden) angekommen ist. Die notwendige Hardware kommt von RED Pitaya, einem Meßcomputer der bereits für rund 200 Euro zu haben ist.

Geht es zusätzlich noch um Miniaturisierung, ist noch mehr Know How gefragt. Michael Colten ( KE7HIA) entwickelte beispielsweise eine hochintegrierte Lösung für Mobil- und Portable-Transceiver. Besondere Merkmale sind die Ein-Knopf-Bedienung und eine Morsetaste für Enthusiasten. Das Projekt wird durch Crowdfunding (Gemeinschafts-Finanzierung) vorangetrieben.

Auch Funkamateure vernetzen sich heute

Neben der hochfrequenten Kommunikation entwickelt sich heute zusätzlich die TCP/IP-gestützte Kommunikation im Amateurfunk weiter. Unter der Bezeichnung HamNET ↗ (Highspeed Amateurradio Multimedia NETwork) werden diese modernen Technologien so integriert, das ein Nutzen für Funkamateure generiert wird. HamNET ist kein Internet-Ersatz, allenfalls eine sinnvolle Ergänzung.

Gesetzliche Regelungen für den Amateurfunk

Die Zugangs-Voraussetzungen sind in den Mitgliedsstaaten der Internationalen Fernmelde Union (ITU ↗) gesetzlich geregelt. In der Regel ist eine Prüfung für die Funkamateure erforderlich. Früher waren die Oberpostdirektionen der Bundespost in Deutschland zuständig. Heute zeichnet die Bundesnetzagentur ↗ für den Amateurfunkdienst verantwortlich. Sie nimmt die Prüfungen ab und erteilt die Rufzeichen nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung.

Weiterführende Links (Verweise)

Wikipedia Amateurfunkdienst ↗